Beckelumer TT-Talk – Hans-Dieter Hähn

„Für ein Bier nach dem Spiel muss immer Zeit sein“

Meister 1987 – vl.: Werner Hill, Michael Sutor, Bernd Frantzmann, Karl-Heinz Haubrich, Eckhard Acker, Hans Dieter Hähn

Zur Person:
Name: Hans-Dieter Hähn
Alter: 77 Jahre
Wohnort: Waldböckelheim
Höchste Spielklasse: 2. Verbandsliga
Ehem. Funktionen in der Abteilung: Jugendleiter, Abteilungsleiter, Fahrer, Trainer, Mannschaftsführer
Ehem. Funktionen im Verein: Kassierer, Schriftführer
Aktuelle Funktionen: Staffelleiter 1. und 2. Kreisklasse, Abwicklung der TT-Verbandsehrungen in der Abteilung,
Aktiver Spieler beim TuS Waldböckelheim: von 1968 bis 2010
Vorherige Vereine: SG Kaub (am Rhein)
Größter Erfolg: Aufstieg in die 2. Verbandsliga
Paradeschlag: Allroundspieler

Interview:

1) Hallo Dieter, schön dass du dir die Zeit nimmst und dich zu einem Interview zur Verfügung stellst. Du gehörst neben Werner Hill zu den Menschen, die dem Waldböckelheimer Tischtennis mittlerweile mit am längsten verbunden sind. Wann waren deine Anfänge und wie kamst du damals überhaupt zum Tischtennissport?
Dieter: Ich bin damals zum Tischtennis gekommen, weil es in den Kleinstädten am Rhein neben Fußball kaum Sportmöglichkeiten gab. Ich habe neben dem Fußball also auch Tischtennis gespielt. Bei meinem damaligen Verein, der SG Kaub, konnte man in der dortigen kleinen Halle lediglich 4 Platten stellen. Da wir damals viel mehr Spieler waren, wurde im Training immer der Wecker gestellt und man konnte nur 15 Minuten am Stück trainieren. Mit etwas Glück kam man dann an einem Trainingsabend zweimal dran, so viele Spieler kamen zum Training.

2) Erzähl uns ein bisschen mehr über die damalige Zeit. Wie waren die Trainingsbedingungen? Wo wurde gespielt? Wie viele Spieler und Mannschaften hatte die Abteilung damals?
Dieter: Die Schulturnhalle in Kaub war wiegesagt sehr klein. Wir waren ein großer Verein, der für damalige Verhältnisse hoch (Bezirksliga) gespielt hat. Zudem hatten wir hinter dem Aktivenbereich einen großen Nachwuchs. Durch meine Ehefrau kam dann der Umzug nach Waldböckelheim. Als ich dann in Waldböckelheim wohnte, stellte sich die Frage, ob ich hier Tischtennis oder Fußball spiele. Meine Frau sagte damals ich solle lieber Tischtennis spielen gehen, da ich nach dem Fußball öfter mal angeschwipst nachhause kam. Allerdings ahnte meine Frau noch nicht, dass sich das im Waldböckelheimer Tischtennis so fortsetzen würde. Die Rechnung ging also nicht ganz auf (lacht…). In der „Traube“, am heutigen Ort des Bürgerhauses, wurde nach dem Tischtennis immer gefeiert. Meiner Meinung nach muss für ein Bier nach dem Spiel oder Training einfach immer Zeit sein.
Als ich nach Waldböckelheim wechselte gab es eine Mannschaft, die zwischenzeitlich lediglich noch aus fünf Spielern bestand, ich war somit der 6. Mann. Ich kann mich noch gut an mein erstes Training hier erinnern. Ich bin ohne Schläger in die Halle und habe dann dort einfach mitgespielt. Man sagte mir nach dem Training ich solle das Tischtennis spielen besser sein lassen. Nach ein paar Wochen bin ich dann aber nochmal in die Halle gegangen und traf auf Werner Hill, der mir Mut machte und so kam es dann, dass ich aktiv mit dem Tischtennis in Waldböckelheim anfing.

3) Zum Thema Material: Wenn man sich heute die Vielzahl von Belägen und Hölzern anschaut, kann man schnell etwas den Überblick verlieren. Wie war die Materialsituation damals? (Auch so vielfältig?)
Dieter: Ich habe am Anfang nur mit Noppen gespielt, denn es gab zur damaligen Zeit lediglich Noppenbeläge. Der Noppenbelag war einfach auf einem Brett angebracht. Mein Schläger kostete auch lediglich nur 4 DM. Ich kann mich noch gut erinnern, als damals in Kaub eines Tages jemand in die Halle kam und die Noppen „falsch herum“ auf dem Holz geklebt hatte. Daraufhin haben wir mit dem Schläger trainiert und haben festgestellt, dass man damit auch ganz gut spielen konnte. Das muss schätzungsweise 1960 gewesen sein…

4) Gab es damals auch schon Tischtennis-Geschäfte oder wo habt ihr euch mit neuem Spielermaterial eingedeckt?
Dieter: In meiner Anfangszeit haben wir immer bei Sport-Schreiner bestellt und die Artikel schicken lassen. Später gab es dann in Hargesheim das Sportgeschäft Feuckert. Dort wurden die Beläge dann von Oma Feuckert geschnitten und geklebt. Es gab dort oben auf dem Dachboden einen kleinen Raum, wo man verschiedene Schläger ausprobieren konnte.

5) Wenn du an die Tischtennis-Zeit zurückdenkst: Welche Personen fallen dir spontan ein, die du mit der Waldböckelheimer TT-Geschichte stark verbindest?
Dieter: Ganz klar Werner Hill! Und natürlich Karl-Heinz Haubrich! Obwohl ich zugeben muss, dass ich mich oft über beide geärgert habe. Werner und Karl haben immer zusammen gespielt und trainiert bis die Halle zugemacht wurde – ohne Pause. Deswegen hatte keiner die Möglichkeit mit Karl zu trainieren. Das war schade, denn Karl war ein super Trainingspartner. Es war in jedem Training so, dass die beiden komplett von Anfang bis Ende zusammen gespielt haben. Nur wenn Werner mal zu spät ins Training kam, was wirklich selten vorkam, hatte man die Möglichkeit mit Karl zu trainieren. Karl hat immer mit jedem gespielt.

6) Hast du im Laufe der Zeit auch mal ans Aufhören oder einen Vereinswechsel nachgedacht?
Dieter: Ja, ich hatte mal darüber nachgedacht aufzuhören, weil ich mich geärgert habe, dass niemand bzw. nur wenige etwas in der Abteilung gemacht haben. Helfer für Feste zu finden oder ein Jugendtraining mal zu leiten, da sind meistens wenn dann nur die gleichen Personen eingesprungen. Das hat mich so geärgert, dass ich eines Tages sagte:“ Wisst ihr was, ich wechsele zur nächsten Saison nach Bockenau, macht euren Kram einfach alleine.“ Diese Drohung habe ich dann allerdings nie wahr werden lassen, denn den Verein zu verlassen und dann auch noch zu einem Nachbarverein, das macht man nicht mal einfach so. Und so bin ich dann geblieben…

7) Neben der aktiven Tischtennis-Laufbahn warst du in der Abteilung und im TuS in verschiedenen Funktionen tätig. Welche Ämter hast du über die Jahre begleitet und wie kamst du jeweils zu den verschiedenen Posten?
Dieter: Ich kam als TT-Spieler auf die Vorstandssitzung, die zu dieser Zeit immer in „Resche-Saal“ stattfand. Aufgrund meines Umzuges nach Waldböckelheim habe ich keine Leute gekannt und die Leute kannten mich nicht. Auf der Vorstandssitzung wurde über den offenen Posten des Schriftführers debattiert. Da sich keiner bereiterklären wollte das Amt zu übernehmen, habe ich mich dann leise zu Wort gemeldet und angeboten. Dadurch war ich dann auf einmal automatisch im geschäftsführenden Vorstand des Vereins. Nach zwei Jahren Schriftführertätigkeit hat sich dann jemand anderes für den Posten gemeldet und ich hatte das Amt wieder los. Durch mein paralleles Amt als Abteilungsleiter Tischtennis war ich jedoch weiterhin bei den Vorstandssitzungen dabei. Der Verein suchte dann eines Tages nach einem Kassierer. Der Verein war in der Zeit mitunter durch den Bau des Sportheims hoch verschuldet und keiner wollte so richtig das Amt übernehmen.
In der Vorstandssitzung schlug sodann der Trainer der 1. Fußballmannschaft Helmut Schnorrenberger vor, dass ich doch das Amt als Kassierer ausführen könne. Er unterbrach nach seinem Vorschlag die Sitzung für wenige Minuten und nahm mich auf die Seite, um mich für das Amt zu überreden. Helmut Schnorrenberger war damals einer meiner Bundeswehr-Vorgesetzten und bat mir an, gewisse Kassierertätigkeiten auch während des Dienstes ausüben zu können und machte mir so das Amt schmackhaft. Und so kam es dann, dass ich das Amt meines Vorgängers Bernhard Staab antrat. Die Kassierertätigkeit übte ich insgesamt 16 Jahre – teils auch kommissarisch – aus. Zeitweise war ich parallel dazu Abteilungsleiter, Mannschaftsführer und Betreuer der Jugendmannschaft.
Ich muss schon sagen, ich habe so manchen 1. Vorsitzenden in meiner Zeit als Kassierer verschlissen (lacht). Während meiner Amtszeit habe ich die Vorsitzenden Bertram Lorenz, Herrmann Raab, Gottfried Zimmermann, Horst Buhl, Karl-Heinz Villmann und Jürgen Hartmann miterlebt. 1996 habe ich dann zusammen mit Jürgen aufgehört und mich nicht mehr zur Wahl gestellt. Danach war ich lediglich noch als Abteilungsleiter Mitglied des Vorstands.

8) Welcher Moment bzw. welche Momente deiner Tischtennis-Laufbahn sind dir besonders gut in Erinnerung geblieben?
Dieter: Vor allem sehr viele positive Dinge! Unser erstmaliger Aufstieg von der Bezirksliga in die 2. Verbandsliga war sensationell! Wir haben damals den Durchmarsch von der 1. Kreisklasse bis in die 1. Bezirksliga gemacht, es gab nur ein Jahr Pause, in dem wir lediglich Zweiter waren. Als Werner von Duchroth und Karl von Hargesheim zurückkamen, waren wir einfach nicht mehr zu halten und sind in die 2. Verbandsliga aufgestiegen.
Und an negativen Dingen…mh, so manche Auswärtsspiele um ehrlich zu sein. Es gab eine Zeit, da hatten wir 1-2 Spieler in unseren Reihen, die durchaus als Hitzeblitze bekannt waren. Vor allem einen Mitspieler musste ich immer wieder versuchen zu beruhigen. Das war nicht ganz so schön und mir teilweise vor unseren Gegnern auch unangenehm.

9) Wie hat sich der Tischtennissport im Allgemeinen aus deiner Sicht gewandelt und wie beurteilst du insbesondere die Entwicklung des Waldböckelheimer Tischtennis von damals bis heute?
Dieter: Tischtennis war generell früher völlig unkompliziert. Es spielten einfach 4er- oder 6er-Mannschaften gegeneinander. Heute ist das alles viel komplizierter mit den TTR-Werten etc. Die Wettspielordnung hatte früher schätzungsweise 20 Seiten. Ich vermute heute das Zehnfache. Es ist heute alles extrem reglementiert. Durch die TTR-Werte ist alles sehr kompliziert vorgegeben, man hat heute quasi kaum freie Aufstellungsmöglichkeiten. Damals konnte man völlig frei aufstellen. Ich finde das extreme Reglementieren im Tischtennis nicht gut. Es ist teilweise so kompliziert geworden, dass der normale Spieler manchmal gar nicht mehr durchblickt. Selbst ich als Staffelleiter muss teilweise in der Wettspielordnung Paragraphen studieren und nachlesen, denn es kommt schon mal vor, dass mich Spieler von anderen Mannschaften anrufen und nach dem Regelwerk fragen.
Und zum zweiten Teil der Frage: Es gibt meiner Meinung nach kaum Vereine in der Region, die über einen so langen Zeitraum kontinuierlich so hoch spielen wie wir. Natürlich gibt es in nächster Nähe z.B. auch die Niederhäuser, die auch schon immer qualitativ gut besetzt waren und auch schon früher vergleichsweise viele Mannschaften aufstellten. Daneben haben mittlerweile z.B. auch die Bad Sobernheimer aufgerüstet; früher hatten auch die Hargesheimer eine starke Oberligamannschaft. In meiner Laufbahn habe ich jedoch auch einige Vereine kaputt gehen gesehen, die oftmals mit der Hilfe von Sponsoren hoch spielten und später dann ganz schnell in der Versenkung verschwanden, da plötzlich die ganze Mannschaft weggegangen ist. Ich finde es einfach toll, dass wir in Waldböckelheim so kontinuierlich und lange ohne Geld an Spieler zu zahlen in den oberen Verbandsspielklassen mitspielen. Und wenn der Klassenerhalt in der Verbandsliga mal nicht zu schaffen ist, dann sind wir eben eine Klasse tiefer wieder mit unserer Truppe angetreten.
Ich denke wir sollten diesen Weg weitergehen. Wichtig ist aus meiner Sicht auch, dass junge Leute Verantwortung übernehmen. Früher haben oftmals „die Alten“ Vereinsposten besetzt, weil man es den Jungen so nicht zugetraut hat. Das ist heute Gott sei Dank nicht mehr ganz so.

10) Die Zeiten des Tischtennis-Booms in Deutschland scheinen etwas vorbei zu sein. Gerade im Jugendbereich haben viele Vereine – uns mit eingeschlossen – Probleme Mannschaften zu stellen. Im Herrenbereich werden die Zahlen durch viele ältere noch aktive Akteure noch etwas abgefangen. Du hast die Boom-Zeiten komplett durchlebt. Was sind aus deiner Sicht die Ursachen für den Mitgliederschwund und was würdest du empfehlen dem gegenzusteuern?
Dieter: Ich kann hierzu ein Beispiel bringen: Zu der Zeit als ich abends zusammen mit Jürgen Wohlleben das Training gemacht habe, hatten wir in den Hoch-Zeiten teilweise bis zu 34 Spieler in der Halle. Wir wussten teilweise gar nicht wie wir die Kinder alle beschäftigen sollen. Das war letztmalig 2009 in dem Maße der Fall. Ich musste ab Herbst 2009 gesundheitsbedingt für mehrere Monate pausieren. Als ich dann ein halbes Jahr später wieder in die Halle kam, waren plötzlich viel weniger Kinder in der Halle. Das hat damals angefangen, als die Ganztagsschule eingeführt wurde. Und ja, was kann man dagegen machen? Man könnte verstärkt mit der Schule zusammen arbeiten. Am besten wäre es, wenn sich ein Frührentner findet, der in die Schule geht und den Kindern das Tischtennis spielen näher bringt.
Ich war früher mal eine Zeit lang Betreuer bei Kindern in der Burgschule in Schloßböckelheim. Ich musste jedoch trotz zeitlichem Aufwand leider feststellen, dass die Kinder durch das Training kaum den Sprung zum Verein gewagt haben.
Eine Lösung oder ein Patentrezept gibt es nicht. Man muss immer froh sein wenn Kinder von aktiven Tischtennisspielern abends Tischtennis spielen gehen wollen. Fußball steht immer etwas in Konkurrenz zum Tischtennis. Wir haben oft talentierte Spieler an den Fußball verloren. Wenn ich überlege wer alles für uns einmal gespielt hat. Wären die Jungs alle beim Tischtennis geblieben, könnten wir heute vielleicht sogar noch höher spielen.

11) Zur aktuellen Lage: Die Saison ist aufgrund des Corona-Virus bundesweit für beendet erklärt worden. Zahlreiche Mannschaften von der Bundesliga bis zur untersten Kreisklasse sind von der Entscheidung des DTTB betroffen. Neben manchen „Gewinnern“, darunter auch ein Teil unserer Teams, wurden jedoch auch einige Mannschaften aufgrund der unterschiedlichen Spielanzahlen offensichtlich benachteiligt. Wie beurteilst du die bundesweite Entscheidung?
Dieter: Ich denke es musste ein fester Stichtag genannt werden, wo man den Cut macht. Ich als Spielleiter der 1. und 2. Kreisklasse habe die betroffenen Vereine befragt. Es gibt in den beiden Klassen Gott sei Dank keine Probleme. Wie letztendlich die abschließende Klasseneinteilung in allen Klassen aussieht, wird die endgültige Entscheidung des Verbands zeigen. Es muss eine Entscheidung getroffen werden, die aber, wenn man ehrlich ist, sportlich fair einfach nicht zu treffen sein wird. Ich denke die aktuelle Lösung ist ok, vielleicht gibt es ja die Möglichkeit einzelne Klassen so aufzustocken um benachteiligten Vereinen hinsichtlich Auf- und Abstieg eine faire Lösung letztendlich anzubieten.

12) Gibt es Dinge, die dich am Tischtennis-Sport stören oder die du gerne ändern würdest?
Dieter: Das Regelwerk! Wenn man mich fragen würde, würde ich die Aufschlagregeln ändern und in der jetzigen Form abschaffen. Ich würde den Schiedsrichter den Ball über ein Rohr einwerfen lassen, welches in der Nähe des Netzes befestigt ist. Mich persönlich haben die Aufschläge schon immer gestört. Selbst im Fernsehen habe ich manchmal das Gefühl, dass ich manche Aufschläge abzählen würde. Mich stören die teilweise ewigen Diskussionen über halbverdeckte und verzögerte Aufschläge.
Und noch was: Ich würde die Noppen abschaffen! Ich mag Noppen einfach nicht. Ich muss aber dazu sagen, ich konnte auch nie wirklich gut gegen Noppen spielen. Nicht umsonst heißt es ja oft: „Entweder man kann Tischtennis spielen oder man nimmt eben Noppen“.

13) Kommen wir zum Ende des Interviews. Gibt es etwas, dass du gerne noch loswerden möchtest? Welche Wünsche hast du für die Zukunft?
Dieter: Ich würde mal einfach sagen: Ich hoffe dass alles immer so bleibt, wie es in den letzten Jahren aufgebaut wurde. Dass sich alle in der Abteilung einigermaßen verstehen und dass es stets Ruhe und Frieden gibt. Ich wünsche mir einfach, dass alles so bleibt wie es ist.

14) Herzlichen Dank für das ausführliche und informative Interview! Welchen Interviewpartner schlägst du als Nächstes vor?
Dieter: Ich nehme Rosi Frantzmann. Sie ist schon jahrelang Mannschaftsführerin und sollte ebenfalls mal interviewt werden.

[Das Interview führte Niklas Wohlleben – Aufzeichnung: 16.04.2020]