Danke Werner!

„Mit 70 ist es an der Zeit aufzuhören“, so Werner Hill am vergangenen Samstag bei der Jahresabschlussfeier der Abteilung Tischtennis des TuS Waldböckelheim im Sportheim bei Anne.

Werner kann auf eine Tischtennis-Vergangenheit von mittlerweile 56 Jahren in Waldböckelheim zurückblicken. An dieser Stelle sei die siebenjährige „Pause“ von 1976 bis 1983 im Nachbarort Duchroth hinten angestellt: „Ja, es war nicht immer einfach, auch mir hat es ab und zu gereicht…“. Aber gerade das macht Werner aus. Seine stets ehrliche, aber auch direkte Art hat die Abteilung über viele Jahre zusammengehalten. Mit 17 Jahren wurde Werner Hill erstmals zum Abteilungsleiter gewählt und stellte somit den Fortbestand der Abteilung nach der Niederlegung des Amtes des vorherigen Abteilungsleiters Lothar Fuchs sicher. Zeitgleich war er Mannschaftsführer von drei Mannschaften – heute unvorstellbar. „Ohne meine Frau wäre Vieles nicht möglich gewesen; sie hat mir bei der Organisation und Planung immer geholfen“, fügt Werner mit einem grinsenden Blick Richtung Ehefrau Irmtraud hinzu.

Nach seinem Amt als Abteilungsleiter war Werner Hill im Laufe der Zeit zudem fester Bestandteil der ersten Mannschaft und war als sportlicher Leiter des Jugendbereiches für die Nachwuchsarbeit im Waldböckelheimer Tischtennis tätig.

Der Abteilung Tischtennis bleibt nichts Anderes als „Danke“ zu sagen. Danke für das jahrelange herausragende Engagement, den Willen und die Bereitschaft den Tischtennissport in Waldböckelheim zu dem zu machen, was er heute ist. Werner Hill schließt die feierliche Übergabe: „Mit den beiden jungen Männern neben mir und den restlichen Aktiven wird es auch die nächsten 20 bis 30 Jahre weiterhin Tischtennis in Waldböckelheim geben“. Trotz seines sportlichen Abschiedes bleibt er dem Tischtennis weiterhin eng verbunden, so jagen sein Schwiegersohn und Enkel mittlerweile ebenfalls dem kleinen weißen Ball beim TuS Waldböckelheim nach.

„Danke Werner“. Mit einem selbst gestalteten Poloshirt würdigen Niklas Wohlleben und Stefan Haas die jahrzehntelange Vereinsarbeit ihres Tischtennis-„Urgesteins“ Werner Hill.